Abstimmungsergebnisse vom 27. November 2011
Resultate der Gemeinde Waldstatt:
Wollen Sie das Budget 2012 mit einem Aufwandüberschuss von
CHF 286‘770.00 und einem Gemeindesteuerfuss von 4,2 Einheiten für
natürliche Personen annehmen?Voranschlag 2012 (mit gleich bleibendem Steuerfuss von 4.2 Einheiten)
Ja
Nein
Stimmen:
257
140
Stimmbeteiligung:
33.9 %
Abstimmungsergebnisse vom 15. Mai 2011
Die Jahresrechnung 2010 wurde mit einem Aufwandüberschuss von Fr. 146'641.89 angenommen.
Ja
Nein
Stimmen:
247
72
Stimmbeteiligung:
27.6 %
Dem Friedhof- und Bestattungs-Reglement wurde zugestimmt.
Ja
Nein
Stimmen:
282
34
Stimmbeteiligung:
27.5 %
Wahlen und Abstimmungen vom 13. Februar 2011
Resultate der Gemeinde Waldstatt:
Die folgende eidgenössische Vorlage kommt am 13. Februar 2010 zur Abstimmung:
- Volksinitiative vom 23. Februar 2009 "Für den Schutz vor Waffengewalt"
Kantonale Vorlage:
- Vereinbarung vom 24. November 2009 über die interkantonale Zusammenarbeit und den Lastenausgleich im Bereich der Kultureinrichtungen von überregionaler Bedeutung (IKZAV Kultur SG)
Gesamterneuerungswahlen 2011:
- Regierungsrat
- Landammann
- Obergericht
Kommunale Vorlage:
- Schaffung einer Stelle „Soziales“
- Kaufsrechtsvertrag „Überbauung Leuewies“ vom 21. Dezember 2010
Volksabstimmungen vom 28. November 2010
Resultate der Gemeinde Waldstatt:
Volksinitiative «Für die Ausschaffung krimineller Ausländer (Ausschaffungsinitiative)»
Ja
Nein
Stimmen:
452
281
Stimmbeteiligung:
64 %
Gegenentwurf zur Volksinitiative «Für die Ausschaffung krimineller Ausländer (Ausschaffungsinitiative)»
Ja
Nein
Stimmen:
321
404
Stimmbeteiligung:
64 %
Stichfrage
Initiative
Gegenentwurf
Stimmen:
414
306
Volksinitiative «Für faire Steuern. Stopp dem Missbrauch beim Steuerwettbewerb (Steuergerechtigkeits-Initiative)»
Ja
Nein
Stimmen:
232
490
Stimmbeteiligung:
63.3%
Voranschlag 2011 (mit gleich bleibendem Steuerfuss von 4.2 Einheiten)
Ja
Nein
Stimmen:
561
119
Stimmbeteiligung:
66 %
Die populistische SP-Initiative führt zu ungerechten Steuererhöhungen für alle
FDP.Die Liberalen ist wie der Bundesrat gegen die Initiative „Für faire Steuern. Stopp dem Missbrauch beim Steuerwettbewerb“ der SP. Hinter diesem populistischen Titel steckt in Wahrheit eine Steuererhöhung, unter der alle Bürgerinnen und Bürgern leiden würden. Der Steuerwettbewerb in den Kantonen und Gemeinden hat unser Land bisher wettbewerbsfähig und attraktiv gemacht. Er hat dazu geführt, dass sich die steuerliche Belastung in Grenzen hält und dass die öffentlichen Gelder vernünftig verwendet werden.
Indem die Initiative nun die Steuerautonomie der Kantone angreift, werden diese zu Steuererhöhungen gezwungen. Die Folgen sind verhängnisvoll: Steuerzahler und Unternehmen wandern ins Ausland ab, Arbeitsplätze gehen verloren und die Steuerbelastung gerät ausser Kontrolle. Steuern sind dann gerecht, wenn die Bürger ihre Steuerbelastung akzeptabel finden und wenn der Staat die Gelder unbürokratisch und ohne Verschwendung verwendet. Die Initiative gefährdet das Gerechtigkeitsprinzip und somit den nationalen Zusammenhalt. Deshalb ist ein NEIN am 28. November die einzig richtige Antwort auf diese ungerechte Initiative!
Ja zu einer harten, aber fairen Ausschaffungspraxis dank dem Gegenentwurf
FDP.Die Liberalen ist wie der Bundesrat gegen die Initiative „Für faire Steuern. Stopp dem Missbrauch beim Steuerwettbewerb“ der SP. Hinter diesem populistischen Titel steckt in Wahrheit eine Steuererhöhung, unter der alle Bürgerinnen und Bürgern leiden würden. Der Steuerwettbewerb in den Kantonen und Gemeinden hat unser Land bisher wettbewerbsfähig und attraktiv gemacht. Er hat dazu geführt, dass sich die steuerliche Belastung in Grenzen hält und dass die öffentlichen Gelder vernünftig verwendet werden.
Indem die Initiative nun die Steuerautonomie der Kantone angreift, werden diese zu Steuererhöhungen gezwungen. Die Folgen sind verhängnisvoll: Steuerzahler und Unternehmen wandern ins Ausland ab, Arbeitsplätze gehen verloren und die Steuerbelastung gerät ausser Kontrolle. Steuern sind dann gerecht, wenn die Bürger ihre Steuerbelastung akzeptabel finden und wenn der Staat die Gelder unbürokratisch und ohne Verschwendung verwendet. Die Initiative gefährdet das Gerechtigkeitsprinzip und somit den nationalen Zusammenhalt. Deshalb ist ein NEIN am 28. November die einzig richtige Antwort auf diese ungerechte Initiative!
Volksabstimmungen vom 26. September 2010
7 Milliarden Franken Schulden setzen die Zukunft der Schweizer Arbeitslosenversicherung aufs Spiel!
Die Arbeitslosenversicherung (ALV) ist hoch verschuldet: aktuell beläuft sich der Schuldenberg auf über 7 Milliarden Franken und jedes Jahr kommt eine weitere Milliarde Franken Defizit dazu. Nun bestehen verschiedene Möglichkeiten, wie das Problem gelöst und die Finanzierung dieses wichtigen Sozialwerks gesichert werden könnte. Entweder werden die Lohnabzüge von allen Arbeitnehmer/-innen und Arbeitgeber/-innen zu Gunsten der ALV um 0.5 Prozent erhöht, wie es das geltende Gesetz dem Bundesrat vorschreibt; oder es wird versucht, eine ausgewogenere Lösung zu finden, die für die Wirtschaft, die Arbeitnehmenden und die arbeitslosen Personen fair ist. Das Parlament erachtete eine Sanierung einzig über höhere Lohnabzüge als unausgewogen. Im Frühjahr dieses Jahres hat das Parlament deshalb eine ALV-Revision beschlossen, welche die Löhne der Arbeitnehmenden und die Lohnkosten der Unternehmen mit zusätzlichen 0.2% weniger stark belastet. Auf der anderen Seite werden auch die Arbeitslosen vermehrt in die Pflicht genommen, damit ein schnellerer Wiedereinstieg in den Arbeitsprozess gefördert werden kann Die Linke und die Gewerkschaften haben das Referendum gegen dieses ausgewogene Sanierungskonzept für die ALV ergriffen: das Schweizer Volk wird demnach am 26. September 2010 über diese Vorlage abstimmen.
Argumente für eine ALV-Revision:
› Diese Revision saniert die ALV nachhaltig: Defizit und Schulden werden abgebaut und die Betroffenen können somit auch in Zukunft von angemessenen Leistungen dieses Sozialwerks profitieren.
› Eine Erhöhung der Lohnabzüge um 0.5 Prozent würde die arbeitende Bevölkerung unverhältnismässig stark belasten und den für unser Land notwendigen Wirtschaftsaufschwung bremsen.
Zu grosse Lohnabzüge sind gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten sehr belastend. Belastend für Personen mit tiefen Einkommen, belastend für Familien,,belastend für die Wirtschaft. Der Aufschwung darf nicht durch unnötige Lohneinbussen abgewürgt werden. Mit einem JA zur Revision fällt die Lohneinbusse milder aus und alle nehmen ihre Verantwortung wahr. Der Lohnabzug zu Gunsten der ALV wird lediglich um 0.2 Prozent erhöht, um das Defizit zu decken; mittels eines Solidaritätsprozents bei hohen Einkommen können die Schulden abgebaut und die ALV vollumfänglich saniert werden.
› Arbeitslose sollen schneller in den Arbeitsprozess integriert werden.
Im internationalen Vergleich erhalten Arbeitslose in der Schweiz ein hohes Ersatzeinkommen. Ziel ist jedoch, Arbeitslose so rasch als möglich wieder in den Arbeitsprozess zu integrieren. Ein JA zur Revision beschleunigt den Wiedereingliederungsprozess, indem die heute bestehenden Fehlanreize im System beseitigt werden. An den Grundleistungen der ALV wird hingegen nicht gerüttelt. Auch in Zukunft werden Betroffene von den guten Leistungen der ALV profitieren können
Wahl- und Abstimmungsresultate vom 11. April 2010
Ergänzungswahlen in den Gemeinderat die gültigen Stimmen entfallen auf:
Hug Michael, Gleisweg 6 553
Knellwolf-Abderhalden Monika, Urnäscherstrasse 80 449
Langenegger Jürg, Kronbergstrasse 7 445
Gsell Marcel, Urnäscherstrasse 4 78
Vereinzelte 59Das absolute Mehr von 265 Stimmen erreicht und damit gewählt sind:
Hug Michael, Gleisweg 6
Knellwolf-Abderhalden Monika, Urnäscherstrasse 80
Langenegger Jürg, Kronbergstrasse 7
Drei Sachvorlagen wurden angenommen:
Die Gesamtrevision des Baureglements vom 19. April 1994 mit 441:148 Ja-Stimmen;
der Teilzonenplan «Zweckbezeichnung der Grünzonen» / «Ausscheidung Verkehrsflächen»
und dem Teilzonenplan «Gefahrenzonen» mit 433:161 Ja-Stimmen;
der Teilzonenplan Umzonung «Kernzone/Zentrum», Umzonung «Bad», Einzonung «Hof/Graströchni», Kleinanpassungen (ohne Umzonung «Hinterdorf» mit 411:187 Ja-stimmen.
Der Teilzonenplan «Hinterdorf» jedoch wurde mit 267 Ja gegen 328 Nein abgelehnt.
Volksabstimmungen vom 11. April 2010
Moderate Bevölkerungszunahme erwünscht
4 x Ja für Ortsplanungsrevision
Kandidatensuche für Gemeinderäte auf der ZielgeradenWaldstatt. Die FDP Waldstatt befürwortet die vier Teilvorlagen der Ortsplanungsrevision vorbehaltslos, weil sie für eine massvolle Entwicklung von Waldstatt unabdingbar sind. Im Weiteren nimmt sie mit Erleichterung zur Kenntnis, dass sich die Kandidatensuche für die drei vakanten Gemeinderatssitze auf der Zielgeraden befindet. In enger Zusammenarbeite mit allen politischen Gruppierungen kann in Kürze ein geeignetes Dreiergremium präsentiert werden.
Vorbehaltlose Zustimmung zur Ortsplanungsrevision
Die Ortsplanungsrevision wurde vom Stimmbürger letzten Herbst als Multipackvorlage abgelehnt. Nun unterbreitet der Gemeinderat dem Souverän die vier Bereiche als Einzelvorlagen. Die FDP befürwortet dieses Vorgehen der Entbündelung und die umgehende Ausarbeitung von vier getrennten Abstimmungsvorlagen. Die FDP ist sehr befriedigt über die offene Analyse und Darstellung des Sachverhaltes im Abstimmungsedikt. Sie erachtet die erneute Abstimmung keineswegs als Zwängerei, sondern als richtiger Schritt zum erfolgreichen Abschluss der Ortsplanungsrevision. Bekanntlich läuft bei der „Leuewies“ die Überbauungsplanung unter Führung der Gemeinde, sodass dort absehbarer Zeit ein neues Wohnungsangebot entstehen dürfte. Die Umzonung der Parzelle Hinterdorf erachtet die FDP als geradezu ideale Kombination zur Leuewies, weil dann ein viel breiteres Käufersegment angesprochen werden kann. Zudem führt diese Neueinzonung zu einer sehr massvollen und verkraftbaren Entwicklung der Gemeinde Waldstatt. Sie empfiehlt deshalb 4x ein Ja.
Harzige Kandidatensuche für Gemeinderat
Bekanntlich sind im Gemeinderat drei Sitze neu zu besetzen. Bis heute ist leider erst die Kandidatur von Michael Hug bekannt, resp. findet die uneingeschränkte Unterstützung in den verschiedenen politischen Gremien. Die zweite Kandidatur von Marcel Gsell findet in der FDP keinerlei Unterstützung. Dank der ausgezeichneten Zusammenarbeit innerhalb der politischen Gremien zeichnet sich ab, dass in Kürze zwei weitere Kandidaten zur Verfügung stehen, die das Anforderungsprofil eines Gemeinderates erfüllen.
siehe auch Wahlen
Volksabstimmungen vom 7. März 2010
Resultate Appenzell Ausserrhoden:
Änderung vom 19. Dezember 2008 des Bundesgesetzes über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge (BVG) (Mindestumwandlungssatz)
5'581 Ja / 11'694 Nein / Stimmbeteiligung: 46,8 %
Volksinitiative vom 26. Juli 2007 "Gegen Tierquälerei und für einen besseren Rechtsschutz der Tiere (Tierschutzanwalt-Initiative)"
4'899 Ja / 12'598 Nein / Stimmbeteiligung: 47,0 %
Bundesbeschluss vom 25. September 2009 zu einem Verfassungsartikel über die Forschung am Menschen
11'856 Ja / 5'125 Nein / Stimmbeteiligung: 46,2 %
Kantonale Volksabstimmung vom 7. März 2010
Baukredit zur Umnutzung der Liegenschaft Zeughaus Herisau
11'658 Ja / 4'513 Nein / Stimmbeteiligung: 44,9 %
Ergebnisse der einzelnen Gemeinden
Volksabstimmungen vom 29. November 2009
Eidgenössische Vorlagen
Spezialfinanzierung Luftverkehr: 13'087 Ja / 7'257 Nein
Stimmbeteiligung: 58,2 %Volksinitiative «Für ein Verbot von Kriegsmaterial-Exporten»: 6'035 Ja / 15'220 Nein
Stimmbeteiligung: 57,5 %Volksinitiative «Gegen den Bau von Minaretten»: 13'749 Ja / 7'834 Nein
Stimmbeteiligung: 44,2 %Budget 2010 Gemeinde Waldstatt
Wollen Sie den Voranschlag 2010 mit einem Aufwandüberschuss von Fr. 159'255.35
und einem Gemeindesteuerfuss von 4,2 Einheiten für natürliche Personen annehmen?Stimmberechtigte: 1146
eingelegte Stimmzettel: 707
davon waren leer: 14
ungültig: 1
in Betracht fallende Stimmzettel: 692
JA: 533
NEIN: 159
Stimmbeteiligung: 64,8 %Ergebnisse der einzelnen Gemeinden
Volksabstimmungen vom 27. September 2009
Ergebnisse der eidgenössischen und kommunale Abstimmungen
befristete Zusatzfinanzierung IV: 7'396 Ja (44,9 %) : 9'070 Nein (55,1 %)
Stimmbeteiligung: 44,2 %Verzicht auf die allg. Volksinitiative: 10'144 Ja (65,3 %) : 5'393 Nein (34.7 %)
Stimmbeteiligung: 42,7%
Revidierte Ortsplanung Waldstatt: 296 Ja : 298 Nein
Stimmbeteiligung: 53,7%
Ergebnisse der einzelnen Gemeinden
Die folgenden Vorlagen kommen zur Abstimmung: der Bundesbeschluss über eine befristete Zusatzfinanzierung der Invalidenversicherung durch Anhebung der Mehrwertsteuersätze und der Bundesbeschluss über den Verzicht auf die Einführung der allgemeinen Volksinitiative.
IV - Zusatzfinanzierung.
Die Vorlage sieht vor, die Mehrwertsteuersätze zugunsten der Invalidenversicherung (IV) während sieben Jahren (2011–2017) zu erhöhen. Mit diesem wichtigen Schritt im Sanierungsplan kann dem Defizit und der enorm anwachsenden Verschuldung der IV Einhalt geboten werden. Zudem wird die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHV) endgültig davon befreit, für das Defizit der IV aufkommen zu müssen. Da die Zusatzfinanzierung mit einer Verfassungsänderung verbunden ist, bedarf sie der Zustimmung einer Mehrheit des Volkes und der Kantone.
Abstimmungsfrage
Wollen Sie den Bundesbeschluss vom 13. Juni 2008 über eine befristete Zusatzfinanzierung der Invalidenversicherung durch Anhebung der Mehrwertsteuersätze, geändert durch den Bundesbeschluss vom 12. Juni 2009, annehmen?Empfehlung an die Stimmberechtigten
Bundesrat und Parlament empfehlen, die Vorlage anzunehmen.
Der Nationalrat hat den Bundesbeschluss vom 13. Juni 2008 mit 126 zu 58 Stimmen bei 4 Enthaltungen gutgeheissen, der Ständerat mit 39 zu 2 Stimmen ohne Enthaltungen. Der Nationalrat hat den Bundesbeschluss vom 12. Juni 2009 mit 114 zu 9 Stimmen bei 71 Enthaltungen gutgeheissen, der Ständerat mit 34 zu 4 Stimmen bei 4 Enthaltungen.Abstimmungsbüchlein
Erläuterungen des Bundesrates (27.09.2009)
27.07.2009 | 1413 kb | PDF
Volksabstimmungen vom 17. Mai 2008
Ergebnisse der eidgenössischen und kantonalen Abstimmungen
Schulnoteninitiative: 10'339 Ja : 5'022 Nein
Polycom: 11'874 Ja : 3'109 Nein
biometrische Pässe: 7'443 Ja : 8'493 Nein
Komplementärmedizin: 11'103 Ja : 4'922 NeinErgebnisse der einzelnen Gemeinden
Eidgenössische Abstimmung: Der Bundesrat hat beschlossen, am 17. Mai 2009 folgende zwei Vorlagen zur Abstimmung zu bringen:
Verfassungsartikel «Zukunft mit Komplementärmedizin» - (Gegenentwurf zur zurückgezogenen Volksinitiative «Ja zur Komplementärmedizin»)
Das Parlament hat einen Verfassungsartikel als Gegenentwurf zur Volksinitiative «Ja zur Komplementärmedizin» ausgearbeitet. Der neue Artikel verlangt, dass Bund und Kantone im Rahmen ihrer Zuständigkeiten die Komplementärmedizin berücksichtigen. Nachdem die Volksinitiative zurückgezogen worden ist, stimmen Volk und Stände über den Gegenentwurf ab.
Abstimmungsfrage:
Wollen Sie den Verfassungsartikel «Zukunft mit Komplementärmedizin» annehmen? (Gegenentwurf zur zurückgezogenen Volksinitiative «Ja zur Komplementärmedizin»)
Eidgenössische Abstimmung: Einführung von elektronisch gespeicherten biometrischen Daten im Schweizer Pass
Weltweit führen immer mehr Staaten biometrische Pässe mit elektronisch gespeicherten Daten ein, sogenannte E-Pässe. Um die Reisefreiheit von Schweizerinnen und Schweizern auch in Zukunft zu gewährleisten und den hohen Sicherheitsstandard des Schweizer Passes zu halten, haben Bundesrat und Parlament beschlossen, den E-Pass auch in der Schweiz defi nitiv einzuführen. Damit werden die für Schengen-Staaten verbindlichen Normen auch in Schweizer Pässen umgesetzt.
Gegen den Bundesbeschluss wurde das Referendum ergriffen.Abstimmungsfrage
Wollen Sie den Bundesbeschluss vom 13. Juni 2008 über die Genehmigung und Umsetzung des Notenaustauschs zwischen der Schweiz und der Europäischen Gemeinschaft betreffend die Übernahme der Verordnung (EG) Nr. 2252/2004 über biometrische Pässe und Reisedokumente (Weiterentwicklung des Schengen-Besitzstands) annehmen?
Kantonale Abstimmungen
1 Volksinitiative: «Wiedereinführung von Schulnoten ab der 4. Klasse»
Ausgangslage: Am 16. August 2007 wurde auf der Kantonskanzlei die Volksinitiative «Wiedereinführung von Schulnoten ab der 4. Klasse» eingereicht. Die Volksinitiative verlangt mit einer Änderung von Art. 23 Gesetz über Schule und Bildung (Schulgesetz), dass ab der 4. Klasse die Leistungen zusätzlich zu den Wortbeurteilungen auch wieder mit Noten beurteilt werden. Der Regierungsrat stellte am 4. September 2007 fest, dass die Initiative mit gültigen 1095 Unterschriften zustande gekommen ist.
Der Kantonsrat behandelte die Volksinitiative in zwei Lesungen am 15. September 2008 und am 16. Februar 2009. Dabei stellte er die Gültigkeit der Volksinitiative fest. Er lehnte in beiden Lesungen die Volksinitiative ab – in der namentlichen Schlussabstimmung vom 16. Februar 2009 mit 47:16 Stimmen bei 0 Enthaltungen. Auf einen Gegenvorschlag wurde verzichtet. Die Abstimmungsfrage lautet: Wollen Sie die Volksinitiative «Wiedereinführung von Schulnoten ab der 4. Klasse» annehmen?
2 Erneuerung der Funknetze der Kantone St.Gallen, Appenzell Innerrhoden und Appenzell Ausserrhoden durch das schweizerische
Sicherheitsfunknetz Polycom; KreditAusgangslage: 2001 wurde der Aufbau eines gesamtschweizerischen Sicherheits- und Rettungsfunknetzes POLYCOM beschlossen. Es handelt sich dabei um ein Gemeinschaftswerk des Bundes und der Kantone. Das neue Funknetz basiert auf einer eigenen, unabhängigen Infrastruktur. Es garantiert künftig die Kommunikation zwischen nationalen, kantonalen und städtischen Sicherheits- und Rettungsorganisationen. An die Stelle vieler unterschiedlicher Kommunikationsmittel tritt ein einheitliches Funksystem für alle beteiligten Organisationen. Mittlerweile ist POLYCOM in zehn Kantonen, im Fürstentum Liechtenstein sowie beim Grenzwachtkorps (GWK) in Betrieb. In den übrigen Kantonen ist die Planung oder Realisierung bereits weit fortgeschritten. Der Bund beteiligt sich massgeblich an den Investitionen und am Unterhalt. Das heutige Funknetz der Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden ist technisch überholt und muss demnächst abgelöst oder erneuert werden. Auch im Kanton St.Gallen steht bei den Sicherheits- und Rettungsorganisationen die Ablösung der digitalen und analogen Mobilfunknetzwerke dringend an. Damit bot sich die Gelegenheit, die Erneuerung gemeinsam mit Appenzell Innerrhoden und St.Gallen anzugehen. Die Regierungen der drei Kantone haben deshalb beschlossen, POLYCOM zeitgleich Mitte 2011 einzuführen. Die Planungsarbeiten sind bereits weit fortgeschritten. Folgende Organisationen sind beteiligt: Polizei, Sanität, Feuerwehr, Zivilschutz, Führungsorgane, GWK, Armee, Strassenunterhalt / Strassensicherheit / Verkehrssicherheit sowie weitere Dienste wie die SAC-Rettungskolonnen oder die Rettungsflugwacht. Die Gesamtkosten für die drei Kantone belaufen sich auf rund 78 Mio. Franken. Davon entfallen auf Appenzell Ausserrhoden 5,1 Mio. Franken.
Resultate kommunale Wahlen vom 26. März 2009
Ergänzungswahl in den Gemeinderat
Blöck-Frei Marliese, untere Rüti 878, 9104 Waldstatt 286
Vereinzelte 15Ergänzungswahl in die Geschäfts- und Rechnungsprüfungskommission
Messmer Roman, Harschwendi West 1016, 9104 Waldstatt 279
Vereinzelte 28Wahl des Präsidenten der Geschäfts- und Rechnungsprüfungskommission
Straub Hans, Harschwendi Ost 951, 9104 Waldstatt 299
Vereinzelte 16Stimmbeteiligung: 29%
Resultate Volksabstimmungen vom 8. Februar 2008
Eidgenössische Volksabstimmung
- Personenfreizügigkeit
CH Ja: 1'517'156 / Nein: 1'027'644
AR Ja: 11'325 / Nein: 8'435
Waldstatt Ja: 337 / Nein: 318Kommunale Volksabstimmung
- Budget 2009 mit Steuerfuss 4,2 Einheiten
Ja: 531 / Nein: 103Vorlagen Beschreibung
Eidgenössische Abstimmung: Die einzige eidg. Vorlage, die am 8. Februar 2009 zur Abstimmung kommt, ist die Personenfreizügigkeit Schweiz–EU: Weiterführung des Abkommens und Ausdehnung auf Bulgarien und Rumänien.
Am 8. Februar des kommenden Jahres hat das Schweizer Stimmvolk über die Personenfreizügigkeit zu befinden. Die FDP engagiert sich stark für die Weiterführung und Erweiterung der bilateralen Verträge, die im ureigensten Interesse der Wirtschaft liegen.Kommunale Abstimmung: Budget 2009 mit einem Steuerfuss von 4,2 Einheiten
Wegen dieser Stimmrechtsbeschwerde war der Gemeinderat aufgefordert, den Voranschlag für das Budget 2009 zu überarbeiten. Dadurch konnte er die momentane wirtschaftliche Entwicklung in seine Überlegungen einfliessen lassen. Bei der ursprünglichen Budgetierung im August 2008 hatte niemand die weltweite Finanzkrise und die drohende Rezession in ihrem ganzen Ausmass voraussehen können. Deshalb erachtet es der Gemeinderat als grosse Chance, den Entscheid von einer ursprünglichen Steuersenkung auf 3,9 Einheiten korrigieren zu können und die Steuern für 2009 auf 4,2 Einheiten voranzuschlagen.
Am 8. Februar 2009 wird deshalb in Waldstatt über den korrigierten Budgetvoranschlag 2009 mit einem Steuerfuss von 4,2 Einheiten abgestimmt. Der Gemeinderat ist nach wie vor überzeugt, dass die Steuersenkung ein Schritt in die richtige Richtung und eine wichtige Massnahme für die Standortattraktivität der Gemeinde darstellt. In Anbetracht der wirtschaftlichen Situation ist es für die finanzielle Entwicklung der Gemeinde vernünftig, den Steuerfuss „nur“ um 0,3 Einheiten zu senken.
Resultate vom 30. November 2008
Eidgenössische Volksabstimmung
- die Volksinitiative "Für die Unverjährbarkeit pornografischer Straftaten an Kindern";
Ja: 9'344 / Nein: 8'658- die Volksinitiative "Für ein flexibles AHV-Alter";
Ja: 6'327 / Nein: 11'858- die Volksinitiative "Verbandsbeschwerderecht: Schluss mit der Verhinderungspolitik - Mehr Wachstum für die Schweiz!".
Ja: 5'940 / Nein: 11'913- die Volksinitiative "Für eine vernünftige Hanf-Politik mit wirksamem Jugendschutz";
Ja: 6'610 / Nein: 11'260- Änderung vom 20. März des Bundesgesetzes über die Betäubungsmittel und psychotropen Stoffe.
Ja: 11'894 / Nein: 5'628
Resultate vom 1. Juni 2008
Kantonale Volksabstimmung
Volksinitiative: «Faires Wahlverfahren – Proporz für den Kantonsrat» auch im Kanton Appenzell Ausserrhoden
Ja: 7061 / Nein: 7949Gesetz über den Finanzausgleich zwischen dem Kanton und den Gemeinden
Ja: 11695 / Nein: 2612
Eidgenössische Volksabstimmung
Volksinitiative «Für demokratische Einbürgerungen»
Ja: 6930 / Nein: 9334Volksinitiative «Volkssouveränität statt Behördenpropaganda»
Ja: 4554 / Nein: 11378Verfassungsartikel «Für Qualität und Wirtschaftlichkeit in der Krankenversicherung»
Ja: 5434 / Nein: 10330